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Die Spanierin
Teresa Lapresa landete per Zufall in Südtirol. Und weil sie deutsch spricht. Seitdem betreut die gelernte Journalistin zunächst Drogenabhängige, dann Asylbewerber. Sie sagt: „Ich kannte diese Welt nicht, aber ich habe mich in sie verliebt.“
ff media | 1. Mär 2017 | ff 09/2017
Teresa Lapresa: „Ich erfülle alle Klischees, die es für Spanierinnen so gibt.“

Foto: Ludwig Thalheimer

Sie hat langes dunkles Haar, spielt klassische Gitarre, seit sie acht Jahre alt ist, redet wie ein Wasserfall, wenn sie alleine zu Hause ist, hört sie Musik und tanzt dazu, und wenn Teresa Lapresa nach einem Besuch bei ihrer Mutter nach Bozen kommt, ist ihr Koffer voll mit Schinken aus der Heimat. Dreimal im Jahr fährt sie nach Hause, nach Logroño. Mindestens. „Ich erfülle alle Klischees, die es für Spanierinnen so gibt“, sagt sie und lacht. Eines aber erfüllt sie nicht: „Nein, ich bin nicht am Meer aufgewachsen. Bei mir zu Hause regnet und schneit es auch. In den vergangenen Jahren war...

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