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Der Kampf um die Windmühlen
Der Energiekonzern Fri-el Green Power der Bozner Gebrüder Gostner hat in einer viel beachteten Übernahmeschlacht die Leitung des börsennotierten Energieunternehmens Alerion übernommen – und dem Riesen Edison das Nachsehen beschert. Mit interessanten Folgen.
Markus Larcher | 1. Mär 2017 | ff 09/2017
Windpark von Fri-el Green Power in Ricigliano, Kampanien: In Verbindung mit Alerion will das Bozner Unternehmen zu neuen Ufern aufbrechen.

Foto: Fri-el Green Power

Der vergangene 30. Januar dürfte Josef Gostner noch länger in Erinnerung bleiben. Da war der Wahlrittner nämlich in Mailand auf einer der für ihn wichtigsten Sitzungen der vergangenen Jahre: der Aktionärsversammlung des Energieunternehmens Alerion.
Gostner war nicht nur in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer und Mitbesitzer des Bozner Energiekonzerns Fri-el Green Power und damit als Aktionär und Stimmberechtigter gekommen. Nein, Gostner hatte vor, den Laden kurzerhand zu übernehmen, obschon nur in Besitz von 29,9 Prozent der Aktien. Alerion ist ein mit 130 Millionen Euro...

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