Anrufe, SMS, Besuche in ihrer Apotheke in der Freiheitstraße: Es half alles nichts. Seit der Landtagswahl scheiterten ein halbes Dutzend Versuche, ein Interview mit Anna Scarafoni zu bekommen. Immer wieder wimmelte sie ab, war verhindert, antwortete nicht mehr. Mediale Tauchstation hieß die Losung – bis die Landesregierung im Amt war.
Sie selbst spricht von einer Stallorder, die man sich vor den Verhandlungen über die Regierungskoalition im Spätherbst gegeben habe. Und auch als wir uns schließlich Anfang Februar treffen, bleibt sie misstrauisch: ff habe noch keinen...
