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Schon immer rechts
Klima, Corona, Europa oder Feminismus: Anna Scarafoni gilt mit ihren Ansichten als Sprengstoff für die Regierungskoalition.
Postfaschistin? Negative Terminologie sei das, sagt Anna Scarafoni. „Für alle war es schlecht, was damals passiert ist.“

Foto: Alexander Alber

Anrufe, SMS, Besuche in ihrer Apotheke in der Freiheitstraße: Es half alles nichts. Seit der Landtagswahl scheiterten ein halbes Dutzend Versuche, ein Interview mit Anna Scarafoni zu bekommen. Immer wieder wimmelte sie ab, war verhindert, antwortete nicht mehr. Mediale Tauchstation hieß die Losung – bis die Landesregierung im Amt war.

Sie selbst spricht von einer Stallorder, die man sich vor den Verhandlungen über die Regierungskoalition im Spätherbst gegeben habe. Und auch als wir uns schließlich Anfang Februar treffen, bleibt sie misstrauisch: ff habe noch keinen...

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