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Im Anfang war die Mail
Theater – „Gut gegen nordwind“
Romanze auf Distanz: Thomas Hochkofler und Karin Verdorfer im modernen Briefroman.

Foto: Andreas Marini

(avg) Der Plot hätte Zutaten für ein pandemisches Kammerspiel: eine Internetbeziehung, ausgetragen auf wenigen Quadratmetern. Zum Glück vermeidet das, was Regisseur Alexander Varesco aus der Romanvorlage von Daniel
Glattauer gemacht hat, diesen Gegenwartsbezug. Und widmet sich stattdessen einem viel gegenwärtigeren, weil zeitlosem Thema: dem Rätsel der geschriebenen Sprache.

Die Handlung von „Gut gegen Nordwind“ ist schnell erzählt: Durch Zufall knüpfen zwei Menschen, die einander nie begegnet sind, einen E-Mail-Kontakt. Mail für Mail nähern sich Emma und Leo einander an. Auf der...

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