(nd) Er hat diesen „stronzo“, wie er ihn nannte, mit offenem Visier bekämpft: Nach neun Chemotherapien und zwei Operationen setzte er alles auf eine Karte und unterzog sich in München einem weiteren Eingriff. Nein, Nachgeben war nie sein Ding: „Ich hoffe auf eine radikale und endgültige Sache“, schrieb er einem Freund. Es sollte nicht sein: Michele Bolognini verstarb am vergangenen Samstag, erst 46-jährig.
Michele war der Sohn des vor zwei Jahren verstorbenen ehemaligen Landesrates Giancarlo Bolognini – und wie dieser begeisterter Eishockeyfan. Doktor der Politikwissenschaften,...
