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Endlich ins Tun kommen
Die Kirche will im Umgang mit sexuellem Missbrauch Ergebnisse liefern. Das will auch das Land. Das Gesetz dazu befindet sich aber in einer Warteschleife.
Andrej Werth | 11. Feb 2026 | ff 07/2026
„Ich finde das grenzwertig. Betroffene werden alleine gelassen.“ Johanna Brunner, Diözese Bozen-Brixen (links) „Meine Geduld ist sehr strapaziert worden.“ Rosmarie Pamer, Landesrätin für Soziales

Foto: Archiv / Alexander Alber

Es ist ein Satz, bei dem es einem kalt den Rücken runterläuft. „Ich habe das Glück, im Rahmen der Kirche sexuellen Missbrauch erfahren zu haben. Dort hat man wenigstens einen Ansprechpartner.“ Gesagt hat den Satz eine Betroffene, Johanna Brunner ist es, die ihn wiederholt. Brunner leitet in der Diözese Bozen-Brixen das Amt für Ehe und Familie, seit November auch die Stabsstelle zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch, die Generalvikar Eugen Runggaldier neu geschaffen hatte. Die Betroffene bringe es auf den Punkt, sagt Brunner. Die Kirche habe bei der Aufarbeitung von sexuellem...

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