New York in den frühen 80ern: Eine junge Frau betritt eine Bäckerei, um Brot zu kaufen. „Do you have some pain for me?“, fragt sie den verdutzten Bäcker. Sicher, meint der, wie viel Schmerz soll’s denn sein? Und wo hätte sie ihn gern?
Heute kann Micki Gruber herzhaft lachen darüber, wie sie sich mit ihrem dürftigen Schulenglisch in die große Stadt gewagt hat. „Es musste sein“, meint sie, „ich hatte diesen riesigen Drang, wegzugehen von Bozen.“ Nimmt einen Schluck vom Espresso und lehnt sich ins zartgrüne Samtsofa im Bozner Hotel Mondschein, das sie als Treffpunkt ausgewählt hat, zurück....
Die Marke Micki
Mit 50 beginnt sie ein Studium, jetzt hat sie ein Buch geschrieben: wie Micki Gruber sich immer wieder neu erfindet.
