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Die große Ratlosigkeit
In den Rathäusern müht man sich mit den Gemeindeentwicklungsprogrammen ab. Die meistgestellte Frage ist: wozu das Ganze?
In Bruneck wurde der Leerstand erhoben, es wurden Siedlungsgrenzen gezogen, Verkehrskonzepte, Ensembleschutzpläne und Tourismusentwicklungkonzepte beigelegt: Heute ist Bruneck die erste Stadt, die ein Gemeindeentwicklungsprogramm vorgelegt hat.

Foto: LPA/Fabio Bruccoleri

Hier noch ein Konzept, dort noch eine Machbarkeitsstudie oder ein Plan: Seit Jahren gibt es einen Wildwuchs an Unterlagen, um die Entwicklung einer Ortschaft in die richtige Richtung zu lenken.

Als dann mit einer Neuauflage des Gesetzes für Raum und Landschaft 2018 die Gemeindeentwicklungsprogramme auf die To-do-Liste kamen, stöhnten viele Bürgermeister: warum das jetzt auch noch? Was soll das bringen? Was sollen wir da hineinpacken?

Die Gemeinden haben Bauleitpläne, Tourismusentwicklungskonzepte, Leerstandserhebungen, Konzepte für das Fahrradwegenetz, Ensembleschutzpläne,...

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