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Der Alte muss weichen
Karl Leitner hat das Skigebiet Gitschberg-Jochtal aufgebaut und weiterentwickelt. Junge Hoteliers schicken ihn nun in Rente. Das schmerzt.
„Was heißt verbittert? Am Anfang ist man schon beleidigt. Aber das hat sich gelegt. Wenn sie mir klar gesagt hätten, wir haben die Mehrheit, jetzt starten wir neu, dann hätte ich nicht so einen Zauber gemacht. Dann wäre ich nie angetreten.“ Karl Leitner in einer Stube seiner „Mühle“.

Foto: Alexander Alber

Ob er verbittert ist? Nein, das nicht, sagt er, aber am Anfang war er schon beleidigt. Seine Gegner hätten einfach nur sagen müssen, dass er keine Chance mehr habe. Dann hätte er „nicht so einen Zauber“ gemacht – und wäre nicht mehr angetreten.

Jetzt ist es zu spät dafür. Karl Leitner, 69, ist aus dem Verwaltungsrat der Gitschberg-Jochtal AG geflogen. Oder um es sanfter zu formulieren: Er schaffte es nicht mehr in den Vorstand. Dabei ist er nicht irgendjemand: Leitner war jahrzehntelang vorne dran beim Skigebiet, half einst die Fundamente für die Pfeiler noch mit der Hand...

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