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Teile des Menschseins
Mit seinem neuen Buch „Mein Handatlas“ erkundet der Künstler Arnold Mario Dall’Ò die Welt und die Menschen. Wie er das macht und was er uns zu erzählen hat.
Georg Mair | 16. Feb 2022 | ff 07/2022
Politische, private, gesellschaftliche Knackpunkte: Die Linolschnitte für sein neues Buch hat Arnold Mario Dall’Ò zu einem großen Bild zusammengefügt.

Foto: Ludwig Thalheimer

Als vor bald zwei Jahren die Welt durch das Virus stillgelegt wurde, bekämpfte der Künstler Arnold Mario Dall’Ò, 61, den Stillstand durch Arbeit. Er begann in den Kisten in seinem Atelier zu kramen. Draußen herrschte eine Ruhe, die innere Unruhe hervorrief.

In einer der Kisten fand Dall’Ò den Stieler-Handatlas aus dem Jahr 1906. Er hatte ihn auf dem Flohmarkt in Meran um 40 Euro erworben. Er kauft oft Dinge, von denen er nicht weiß, wozu er sie gebrauchen kann. Im Atlas zeigen 100 Karten, wie die Welt am Anfang des 20. Jahrhunderts ausschaute und was man von ihr wusste.

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