Silke Raffeiner, Bozen: Ich empfinde es als extrem widersprüchlich, wenn Ihre Zeitschrift sich einerseits damit brüstet, ausschließlich weibliche Substantiv-Endungen zu verwenden (ein einziges Mal, in ff 27/19), und andererseits, wie in ff6/19, sexistische Werbeinserate abdruckt. Dieses Inserat degradiert Frauen zu reinen Sexualobjekten, da „die Person in rein sexualisierter Funktion als Blickfang dargestellt wird“ (Zitat aus dem Ethikkodex des österreichischen Werberats). Von einer Zeitschrift mit einer weiblichen Chefredakteurin würde ich mir mehr Bewusstsein und Sensibilität wünschen!
