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In fremden Händen
In Südtirol haben an die 10.000 Personen einen Sachwalter. Über ein rasant wachsendes Phänomen, das die Gerichte überlastet – und Familien oft unvorbereitet trifft.
Sachwalterschaft: Zum Wohl der Betroffenen und auch deren Angehörigen.

Foto: Pixabay

Wer denkt an so was? Aber als es dann passierte, traf es uns unvorbereitet. Derart unvorbereitet, dass es sogar drohte, unsere Familie in Sücke zu reißen.“

Anna G. erzählt gegenüberff von „den schlimmen Erfahrungen“, die sie und ihre Geschwister im vergangenen Jahr gemacht haben. Bis dahin lief alles wie gehabt: Annas alleinstehende Mutter lebte in ihrer Wohnung, die fünf Kinder – allesamt verheiratet – lebten ihr eigenes Leben. Plötzlich wurden dann aus den üblichen Wehwehchen einer Über-achtzig-Jährigen ernsthafte Probleme: Sie wurde vergesslich, hob von ihrem Konto...

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