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Aktenzeichen 5251
Dreißig Südtiroler haben mehr als 500.000 Euro verloren – weil sie Anlagebetrügern aufgesessen sind. Unter den Verdächtigen: ein ehemaliger Autovertreter aus Bruneck.
Die grenzüberschreitende Justizbehörde, die die Ermittlungen koordiniert, geht von zumindest 60 Geschädigten aus. Die Schadenssumme soll sich auf 12 Millionen Euro belaufen.

Foto: ff-Grafik, freepik

Der Krebs, sagt er, habe ihn bestärkt weiterzumachen. Nicht klein beizugeben. Vor fünf Jahren sei die Krankheit bei ihm festgestellt worden. Endstadium. Er habe sich operieren lassen. Und gebangt. Seine Gegner, sagt er, hätten sich wohl schon gefreut, dass er das Zeitliche segnen werde. Zu früh.
Er sei immer noch da. Quicklebendig. Und bereit zu kämpfen. Auch wenn er nun als Beschuldigter vor dem Bozner Landesgericht steht. Die Vorverhandlung hat im Januar dieses Jahres begonnen. Im Raum stehen Betrug, Bandenbildung und illegale Finanzgeschäfte.
Er, ein ehemaliger Autovertreter aus...

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