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Eine Sache der Etikette
Das Unternehmen Bel macht Äpfel zu „Marlene“-Äpfeln und die Gemüsepackung im Supermarkt zum „Despar“- oder „Conad“-Produkt. Mit seinen selbstklebenden Etiketten wirkt das italienische Bozner Familienuternehmen gewissermaßen identitätsstiftend.
Markus Larcher | 15. Feb 2017 | ff 07/2017
Michele Libori, Geschäftsführer und Miteigentümer der Bozner BEL GmbH, vor einem Stapel Etikettenrollen. Das Familienunternehmen von Michele Libori, dessen Schwester Nicoletta und Mauro Bampi ist als Etikettenmacher italienweit gefragt.

Foto: Alexander Alber

Gedämpftes Brummen. Man wähnt sich eher auf einem großen Schiff in voller Fahrt als in der Produktionshalle eines Industrieuntermehmens im Süden Bozens. Im „Maschinenraum“ des Unternehmens mit dem klingenden Namen Bel geht es relativ geräuscharm und alles eher als hektisch zu.
Aber vielleicht rührt die Assoziation, die Industrie mit Lärm und hektischer Betriebsamkeit verbindet, ja auch von alten Zeiten her. Zeiten, in denen historische Industriebetriebe wie die benachbarten Acciaierie, die Stahlwerke, für die laute und fiebrige italienische Großindustrie im Lande standen.
Wir sind zu...

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