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Der Komplex der Italiener
Das Unbehagen der Italiener in Südtirol, sagt Francesco Palermo, sei ähnlich wie jenes der Frauen in einer männlich dominierten Arbeitswelt. Die Lösung? „Brücken bauen, sich entgegenkommen.“
Die Toponomastik als „Sinnbild für unsere getrennte Gesellschaft“: „Es geht um die Identität und die Wahrnehmung dieses Landes“, sagt Francesco Palermo.

Foto: Alexander Alber

Am vergangenen Donnerstag ist Francesco Palermo, seines Zeichens parteiunabhängiger Senator, im Plenum des römischen Senats. Es stehen eine Reihe wichtiger Abstimmungen an, zwischendurch nimmt er sich Zeit für ein Gespräch per Telefon über so leidige Themen wie die Toponomastik und das sogenannte Unbehagen der Italiener in Südtirol. Die Sechserkommission hat unter seinem Vorsitz einen Vorschlag vorangebracht, wie die Frage der Ortsnamen geregelt werden soll. In diesen Tagen sollte eine Entscheidung fallen.
Francesco Palermo ist Verfassungsrechtler und Leiter des Instituts für...

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