am Beginn dieser Woche gab es eine schlechte Nachricht: Rebecca Passler, die 24-jährige Biathletin aus Antholz, steht unter Dopingverdacht. Ausgerechnet eine Antholzerin. Sie wurde wenige Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele positiv auf Letrozol getestet. „Die Spiele beginnen mit einer Negativschlagzeile“, schreibt Chefredakteur Georg Mair in seiner Titelgeschichte.
Und er schreibt, dass man für diese Spiele viel getan, viel versprochen und viel Geld ausgegeben habe. In seinem Artikel „Die große Nummer“ geht es darum, was die Spiele kosten, was sie bringen und wie das Land damit umgeht. Ab Seite 30.
Mair hat auch aufgelistet, in welchen Disziplinen sich die Athletinnen und Athleten aus Südtirol Chancen ausrechnen können; er hat Zahlen zusammengetragen und ein Interview mit dem Snowboarder Omar Visintin geführt. Ab Seite 38.
Während in diesen Tagen also Letrozol von sich reden macht, ein Arzneistoff, der den Östrogenspiegel senken soll, wird in Südtirol in regelmäßigen Abständen über Pestizide gesprochen. Das ist auch aktuell wieder so. Das europäische Netzwerk gegen Pestizide beanstandet Südtirols Exportgut Nummer 1. Viele Äpfel seien mit Rückständen behaftet. Ist dem wirklich so, fragt sich Karl Hinterwaldner in seiner Geschichte. „Apfel mit Schuss“, ab Seite 44. Auch Alexander van Gerven beschäftigt sich mit einem Stoff: H1. Pünktlich zu den Spielen wurde im Pustertal eine neue Wasserstoff-Tankstelle eröffnet, aber was kommt nach den Spielen? „Mit Volldampf“, ab Seite 29.
Ein Stoff, der durch Social Media wabert, ist der Hass. Neha Bhati, die neue Vorsitzende der Südtiroler HochschülerInnenschaft, bekommt das in diesen Tagen deutlich zu spüren. Hintergrund ist ihr Satz: „Südtirol darf ruhig bunter und diverser werden.“ Alexandra Aschbacher hat sich gefragt: Was macht der Hass mit der jungen Frau und wer ist sie überhaupt? „Sie macht, während andere maulen“, ab Seite 26.
Die Stoffe, mit denen sich Abdulwahid Al Shami beschäftigt, sind Pergament, Leder oder Papier. Al Shami ist einer der wenigen Buchrestauratoren in Südtirol. Andrej Werth hat ihn porträtiert. „Er rettet Bücher“, ab Seite 52.
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