Peter Stuppner ist jemand, dessen Sprechen ein Zögern ist. Man kann ihm dabei zusehen, wie sich beim Reden die Gedanken bilden, dann reibt er sich am Hals, presst die Finger gegen die Nasenwurzel. Oder er richtet den Blick auf den Boden.
Peter Stuppner, 29, ist Regisseur und Autor. Er hat für die Dekadenz in Brixen ein Stück über Alexander Langer geschrieben (Premiere am 14. Februar, 20 Uhr). Er selbst führt Regie, er muss also immer wieder zu sich selbst auf Distanz gehen, in sich den Konflikt zwischen Autor und Regisseur austragen, der unweigerlich bei einer Inszenierung...
