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Teure Propaganda
Die Finanzpolizei wirft Arno Kompatscher vor, für Wahlwerbung zu viel Geld ausgegeben zu haben – und verlangt 200.000 Euro Strafe.
Plakat mit Spitzenkandidat Arno Kompatscher aus dem Landtagswahlkampf 2018: Die Namen der übrigen SVP-Kandidatinnen und -Kandidaten standen kleingedruckt ganz unten zu lesen.

Foto: Alexander Alber

Es ist wohl der klassische Schuss ins eigene Knie. Vor etwa einem Jahr verklagte Arno Kompatscher den Südtiroler-Freiheit-Frontmann Sven Knoll und Dolomiten-Chefredakteur Toni Ebner wegen Rufschädigung. Knoll hatte behauptet, der Landeshauptmann und Spitzenkandidat der SVP habe Direktspenden für seinen Wahlkampf 2018 erhalten.

Das Tagblatt der Südtiroler machte daraus eine Tatsache und titelte auf Seite 1: „Auf Liste vermerkt: Doch direkte Spenden an den Landeshauptmann“. Darunter stand zu lesen: „Auch aufgelistete Ausgaben für Kompatscher werfen Fragen auf – Wurde erlaubtes Limit...

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