Zum Hauptinhalt
Der „Führer“ und wir
Hitler verzichtete auf Südtirol, aus Bewunderung für Mussolini. Das wurde in den 1920er-Jahren in Deutschland heiß diskutiert. Auszug aus dem Buch „Adolf Hitler entlarvt!“ von Sabine Viktoria Kofler.
ff media | 8. Feb 2023 | ff 06/2023
Benito Mussolini war ein Vorbild für Adolf Hitler: Das erste Mal persönlich begegneten sie einander 1934 in Venedig.

Foto: Archiv

Am 25. Februar 1926 fand im Bürgerbräukeller in München eine Versammlung der NSDAP zum Thema „Südtirol, Mussolini und Held“ statt. Auch Hitler war gekommen, ließ aber wegen des gegen ihn verhängten Redeverbotes Hermann Esser seine außenpolitische Bündnispolitik und Kritik gegen den bayerischen Staat vor den circa 2.000 Anwesenden ausführen.

Esser bezeichnete die „Hetze gegen Mussolini“ als „internationale Bankjudenmache“ und den Kampf der bayerischen Regierung gegen Italien sowie die Boykottaufrufe als „Verlogenheit und Heuchelei“. Somit folgte Esser denselben Ausführungen und...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?