Die Olympischen Winterspiele in der Volksrepublik China sind eröffnet, und so gut wie niemand schämt sich, die Spiele an Regierungen zu vergeben, die Menschenrechte ignorieren: die Todesstrafe in China, Folter, Umerziehungslager, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Medien- und Internetzensur sowie die Unterdrückung ethnischer Minderheiten in Tibet oder Xinjiang sind Beispiele dafür.
Wie Olympia, so auch die Fußball-WM, die Formel 1 – ausgetragen in den antidemokratischsten Ländern.
Handelt es sich dabei um totale Ignoranz, oder wird mit Geld ordentlich geschmiert? Das eine oder das andere: Weitere Antworten kann es dafür nicht geben. Der olympische Geist wäre wohl anderswo zu suchen.
Klaus Demetz, „SantaKlaus“, Wolkenstein
