Zum Hauptinhalt
Der Mythos der „Weltöffentlichkeit“
Das falsche Narrativ der Südtirol-Attentäter: Warum Südtirol schon lange vor dem Ersten Weltkrieg einer breiten internationalen Öffentlichkeit bekannt war.
ff media | 9. Feb 2022 | ff 06/2022
Vor 60 Jahren legten Südtiroler Bomben, um sich gegen Unterdrückung zu wehren. Der Befreiungsausschuss Südtirol, der hinter den Sprengungen stand, wiederholte es wie ein Mantra: Es braucht Bomben, um die Weltöffentlichkeit wachzurütteln.

Foto: RCS

Europa und die Welt werden unseren Notschrei hören und erkennen, dass der Freiheitskampf der Südtiroler ein Kampf für Europa ist und gegen die Tyrannei“, konnte man in einem Flugblatt zur Herz-Jesu-Nacht 1961 lesen, bei der rund 40 Strommasten gesprengt wurden. Die Anschläge sollten als „Feuernacht“ in die Geschichte eingehen. Der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS), der hinter den Sprengungen stand, wiederholte es wie ein Mantra: Es braucht Bomben, um die Weltöffentlichkeit wachzurütteln.
Anlässlich der 60. Wiederkehr der Feuernacht 2021 berichtete Rai Südtirol: „Allein in...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?