Der Brief, den Landeshauptmann Arno Kompatscher am vergangenen 9. Oktober nach Rom schickte, war an gewichtige Herrschaften adressiert: an Ministerpräsident Giuseppe Conte, an Regionenminister Francesco Boccia und an den Minister für EU-Angelegenheiten, Vincenzo Amendola. Der Brief glich in mancherlei Hinsicht einem frühen Wunschzettel an das Christkind. Das Land Südtirol deponierte darin ein ganzes Bündel an Projektwünschen, die – würden sie alle erfüllt – mit knapp 2,4 Milliarden Euro zu Buche schlagen würden.
Die Wünsche beruhen auf dem sogenannten „European Recovery Fund“...
