Schlangen, Schweine, Hühner, Fledermäuse, Fische, Insekten. Lebendig oder tot. Auf engstem Raum, in Kisten, Käfigen, auf Theken und Schlachttischen. Es waren archaische Bilder, die internationale Printmedien vorvergangene Woche vom „Huanan Seafood Market“ beschrieben. Ein Markt in der chinesischen Metropole Wuhan, dort, wo im vergangenen Dezember angeblich alles begann: Wo ein neues lebensgefährliches Virus vom Tier auf den Menschen übergesprungen sein soll.
Manch einen mögen die Beschreibungen an die Gemälde eines Hieronymus Bosch erinnert haben: Der niederländische Maler der...
