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Gefangen im Schnee
Wie es dazu kommen konnte, dass ein banaler Schneefall für das größte Verkehrschaos sorgte, das es je in Südtirol gegeben hat. Jetzt werden die Messer gewetzt und Schuldige gesucht.
Kreuz und quer: Eine Szene von der Brennerautobahn, Samstag, 2. Februar.

Foto: Freiwillige Feuerwehr/viaggiare

Vier Stunden saßen sie hier schon fest. Um 10:28 Uhr hatten sie die Mautstelle Schönberg passiert. Auf Leuchttafeln war Stau angekündigt – und ein möglicher Zeitverlust von einer Stunde. Aber was heißt das schon? Staus auf dieser Strecke gehören zum Regelfall: Wird schon nicht so schlimm sein, dachten sie sich.
Irgendwo bei Nößlach war dann Schluss. Warum nichts mehr weiterging, wussten sie nicht. Ein Unfall? Eine Lawine? Die Autos hatten brav eine Rettungsgasse gebildet. Aber da kam niemand. „Weder Polizei noch sonstwer. Null Information. Das ärgerte uns am meisten“, sagt Silvia...

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