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Er ist wieder da
Zehn Jahre nach dem Skandal um den Frosch am Kreuz zeigt das Museion in Bozen wieder Martin Kippenberger – zusammen mit Maria Lassnig. Das Haus begleicht damit eine offene Rechnung. Ist die Zeit der Ängstlichkeit vorbei?
Georg Mair | 7. Feb 2018 | ff 06/2018
Das Kreuz ist ein wiederkehrendes Motiv bei Martin Kippenberger: Zehn Jahre nach dem Froschskandal zeigt das Museion, was den Künstler umtrieb und ausmacht.

Foto: Alexander Alber

Den Frosch am Kreuz sieht man nur auf einem Bild, ganz klein. Er hängt über zwei Betten, die Martin Kippenberger gemalt hat. Ein grüner Farbtupfer auf einer Leinwand von 240 x 200 Zentimetern, kein Ei, kein Bierkrug. Den Frosch am Kreuz von Martin Kippenberger hat man dennoch vor Augen, auch wenn man ihn nicht sieht. Vor zehn Jahren, als das Museion in Bozen seinen Neubau mit einer protzigen Ausstellung einweihte, hing er rechts oben hinter der Eingangstür, in der einen Hand ein Ei, in der anderen einen Bierkrug. Die meisten Besucher gingen achtlos an ihm vorbei, auch die Politiker, die...

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