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„Drei sind ein Blödsinn“
Ein Land, drei Sportschulen: Zu Besuch in Mals, Sterzing und St. Ulrich, wo Südtirols zukünftige Spitzensportler ausgebildet werden sollen. Über ein System, das aus dem Ruder gelaufen ist.
Gruppenbild mit Politikern, Funktionären, Trainern, Lehrern – und Talenten: Die Abschlussfeier nach dem Schuljahr 2016/17 an der Landessportoberschule in Mals.

Foto: Sportoberschule Mals

Sie sind alle da: der Direktor, der Präsident des Fördervereins, die beiden Sektionsleiter. Sie ahnen, dass ff nicht nach Mals gekommen ist, um der Sportoberschule Rosen zu streuen. Deshalb haben sie sich bestens vorbereitet: Zwei Stunden lang werden die vier Herren ihre Schule beschreiben, loben – und verteidigen.
Am Ende überreichen sie ff eine Liste, die den Beweis erbringen soll: Von den 44 Südtiroler Wintersportlern, die Italien zu Olympia nach Südkorea schickt, haben nicht weniger als 25 (56,8 Prozent!) in Mals die Schulbank gedrückt. Dorothea Wierer, Dominik Windisch, Luca De...

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