Eine Schülerin schrieb darüber in ff 3/26 So wie wir für Alkohol einen „Dry January“ veranstalten, könnten wir eine ähnliche Initiative für eine andere ausufernde Sucht andenken, an der alle teilnehmen sollten: „Eins, zwei, drei – Handyfrei“.
In Schulen, aber auch sonst, braucht es handyfreie Zonen und Zeiten. Unser unverzichtbarer Begleiter, von dem wir kaum lassen können, bekommt zu viel Aufmerksamkeit und entfernt uns vom realen Leben, das es noch gibt, wenn wir es zulassen.
Wie hätten wir früher getan, als es kein Taschentelefon mit Unterhaltungskanälen gab? Hatten wir da nicht ungeahnte Freiheiten und ein intaktes Miteinander, was man heute trotz Dauererreichbarkeit nicht mehr sagen kann?
Thomas Malfertheiner, Bozen