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„Schreiben ist Heimat, die ich mitnehmen kann“
Caroline Wahl ist mit ihrem ersten Roman ein Bestseller gelungen. Sie schreibt rotzfrech über Menschen in schwierigen Verhältnissen. Vergangene Woche war sie in Bozen bei den „Bücherwelten“ zu Gast.
Georg Mair | 31. Jan 2024 | ff 05/2024
Zwei Romane hat Caroline Wahl in zwei Jahren geschrieben, jetzt sitzt sie schon über dem dritten: „Schreiben kann ich richtig gut.“

Foto: Ludwig Thalheimer

Den Weg von Rostock nach Bozen hat Caroline Wahl mit dem Auto zurückgelegt. Die Autorin, 28, war am vergangenen Samstag bei den „Bücherwelten“ (noch bis 17.2.) im Waltherhaus in Bozen zu Gast. Sie las aus ihrem Roman „22 Bahnen“ (Dumont 2023, 205 Seiten, 24,20 Euro), einem -unerwarteten Bestseller. Verkaufte Auflage: 150.000 Exemplare. „Das ist schon verrückt“, sagt sie.

Es geht darin um Tilda, Mathematikstudentin, Mitte 20, deren Schwester Ida, 10, und deren Mutter, eine Alkoholikerin. Trotz allem zeigen Tilda und Ida Stärke. Es ist ein Roman über Solidarität,...

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