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„Ich, eine Feministin?“
Südtirols Bäuerinnen sind in den letzten Jahren selbstbewusster geworden, sagt Antonia Mair Egger. Und fordert dennoch mehr Courage von den Frauen.
Andrej Werth | 31. Jan 2024 | ff 05/2024
Antonia Mair Egger, 63, ist seit 2019 Landesbäuerin und steht den 16.700 Mitgliedern der Bäuerinnenorganisation vor. Sie baute mit ihrem Mann Gemüse auf dem Obermaurer-Hof in Jenesien an. Mittlerweile führen die Söhne den Betrieb.

Foto: Archiv

Antonia Mair Egger ist in Eile, als sie sich Ende November mit ff in der Bozner Messe zum Interview trifft. Gleich wird die Alpenländische Landwirtschaftsschau „AgriAlp“ eröffnet werden. Von den Plakatwänden vor dem Messeeingang lächeln Bäuerinnen die Besucher an, sie sind Teil der Fotoausstellung „Südtirol. Ursprung vereint“ der Brauerei Forst. „Eine Hommage an all jene Frauen, die als überzeugte Bäuerinnen das Südtiroler Brauchtum leben“, liest man im Internet. Mair Egger grüßt viele der Männer und Frauen, die an ihr vorbeigehen, sie ist in der bäuerlichen Welt sehr gut vernetzt....

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