Rom – Parlament:(avg) Politiker, nichts als Lobbyisten – ein alter, oft pauschaler Vorwurf. Die römische Tageszeitung Repubblica präzisierte am Montag: Nicht bei allen, aber immerhin bei einem Sechstel (100) der ins italienische Parlament Gewählten bestünde ein Interessenkonflikt. Sie sitzen in Aufsichtsräten und Vorständen von Unternehmen, die von der Regierung Aufträge erhalten oder in Branchen arbeiten, für die dieselben Abgeordneten Gesetzesänderungen vorschlagen. Verboten ist das in Italien nicht.
In Europa, schreibt die Repubblica, sei das...
