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Eva, nicht Adam
Südtirols Landwirtschaft wird weiblicher. Vier Bäuerinnen erzählen, warum sie Lust auf Hof, Hektar und Heuarbeit haben. Und an welche Grenzen sie stoßen.
Andrej Werth | 31. Jan 2024 | ff 05/2024
Heimat und Arbeitsplatz. Eva Götsch, 25, führt seit November 2022 den Gurschlhof im Schnalstal. Schon als Kind wollte sie einmal den Hof von ihrem Vater übernehmen.

Foto: Alexander Alber

Die Landwirtschaft in Europa verändert sich. Das hat viele Gründe: ein sich veränderndes Konsumverhalten etwa, oder neue politische Ansätze wie die europäische „Farm to Fork“-Strategie („Vom Acker bis zur Gabel“), die auf eine nachhaltige Lebensmittelproduktion abzielt, oder der Klimawandel, auf den Landwirte künftig immer stärker reagieren werden müssen. Die Landwirtschaft steht unter Druck.

Mitte Januar blockierten auch deswegen Tausende Bäuerinnen und Bauern mit ihren Traktoren die deutschen Straßen, protestierten gegen den Abbau von Steuervergünstigungen und für mehr...

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