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Magere Staatshilfen
Mit immer neuen Dekreten stützt der italienische Staat die heimischen Betriebe. Doch sie reichen kaum aus, um die Krise zu stemmen. Wer bisher wie viel bekommen hat – eine Analyse.
Verena Pliger | 3. Feb 2021 | ff 05/2021
Ihre Umsätze brachen aufrund der Gastro-Schließungen um über 70 Prozent ein. Dennoch haben Zulieferer, wie Getränkegroßhändler, keinen Anspruch auf staatliche Covid-Hilfen.

Foto: Alexander Alber

Quasi täglich postet Maria Rastner einen Appell an die Politik. Auf ihrer Facebook-Seite sind Sprüche zu lesen wie: „Ein Blick auf meinen Kontostand hat den gleichen Effekt wie das Schneiden von Zwiebeln“. Die Brixnerin ist frustriert und enttäuscht. Immer wieder hatte die 43-Jährige auf ein Erbarmen der Politik gehofft. Doch wie alle Fitnessstudios in Italien bleibt ihr Sportstudio „Knackig Fitness“ in Milland seit 26. Oktober geschlossen. Maria Rastner organisiert seither Online-Fitnesskurse. Doch nur ein Viertel ihrer Kundinnen nimmt das Angebot an und zahlt das Abo weiter. Alle...

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