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„Die Blumen am Wegesrand pflücken“
Peter Defranceschi sieht in Südtirol alle Voraussetzungen gegeben, um in Sachen gesunde Gemeinschaftsverpflegung endlich Nägel mit Köpfen zu machen. (Interview zur Titelgeschichte "Schwere Kost")
"Wer den Markt nicht kennt, kann kaum Strategien entwickeln. Die Zahlen zu Angebot und Nachfrage fehlen noch." Peter Defranceschi

Foto: Alexander Alber

ff:Herr Defranceschi, Sie setzen sich auf EU-Ebene für nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung in den Kommunen ein. Sind Sie ein Lobbyist?

Peter Defranceschi:Ich arbeite für ein internationales Netzwerk von Kommunen, die sich der Nachhaltigkeit verpflichten. Das können große wie São Paulo oder kleine wie Meran sein. Grundsätzlich geht es um mehr Lebensqualität für alle. Nachhaltige Beschaffung ist eines von vielen Themen. Ich setze mich nicht für Einzelinteressen ein, sondern für mehr...

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