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Metapher für Furcht
Anton Huber, Psychoonkologe am Krankenhaus Bruneck, über negative Fantasien und warum die Dämonisierung von Krebs uns vom Leben entfernt. ("Diagnose Krebs" Teil 4)
Markus Larcher | 30. Jan 2019 | ff 05/2019
,,Das Sterben gehort zum Leben. Punkt.“ Anton Huber

Foto: Privat

ff:Warum fällt es vielen schwerer, über Krebs zu sprechen als über andere gefährliche Krankheiten?

Anton Huber: Krebs ist eine Metapher. Als Begriff subsumiert Krebs viele Krankheiten. Krebs, das ist in der allgemeinen Wahrnehmung der ihm zugesprochene Teil, der sich mit der Möglichkeit des Todes beschäftigt. Der Krankheit wird häufig all das zugerechnet, was mit der Angst vor dem Tod zu tun hat, Angst vor dem Leiden. Das sind Grundthemen für uns Menschen. Wenn Krebs mit der Möglichkeit des Todes gekoppelt wird, dann ist...

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