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Gerdas Gespür für Schnee
Zwei Sportarten, zwei Olympiamedaillen: wie Gerda Weissensteiner Sportgeschichte geschrieben hat.
1993 wurde Gerda Weissensteiner Gesamtweltcupsiegerin auf der Rennrodel.

Foto: Privat

Zuerst Olympiagold im Rodeln. Und dann, zwölf Jahre später, ein Comeback, das selbst im überbordenden Mythenschatz der Olympischen Spiele seinesgleichen sucht: Bronze – in einer anderen Sportart, im Zweierbob. Was Gerda Weissensteiner gelungen ist, darf als die wohl verrückteste Südtiroler Olympiageschichte gelten. Eine dieser Biografien, bei denen man im Nachhinein meint, sie seien eher erfunden als erlebt worden.

Kurz, erzählt sie heute, habe sie nach dem Bobfahren sogar darüber nachgedacht, mit Skeleton weiterzumachen. Ein Gedanke, der so kühn wie folgerichtig erscheint, wenn...

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