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Alte Reben, freier Geist
Kalterer Vernatsch „Sea“; Paulsner Weißburgunder „Sanctissimus“; Eisacktaler Sylvaner „Pacherhof“.
Extrawurst | 21. Jan 2026 | ff 04/2026
Intensivere Aromen: wenn Trauben tief wurzeln.

Foto: Freepik

Aber natürlich: Der Begriff „Alte Reben“ ist manchmal „marketing-getrieben“. Weil „Alte Reben“ auf jedem Wein-Etikett gut klingt und außerdem bei Weinbeißern Vorfreude auslösen kann, als ob es so etwas wie ein Qualitäts-Vorausversprechen beim Weingenuss gäbe.

Der Hauptvorteil alter Weinreben (oft ab 25–30 Jahren) ist die Produktion von qualitativ hochwertigeren, komplexeren und intensiveren Weinen, da sie weniger, aber dafür konzentriertere Trauben mit tieferen Aromen hervorbringen. Ihre tiefen Wurzeln ziehen mehr Nährstoffe und Wasser aus dem Boden, und die Pflanze verteilt die...

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