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Schwieriges Erbe
Abwanderung, touristischer Ansturm und vernachlässigter Schutz: 15 Jahre nach Anerkennung der Dolomiten als Unesco-Weltnaturerbe macht sich Ernüchterung breit.
Markus Larcher | 22. Jan 2025 | ff 04/2025
Pfeil ins Herz der Dolomiten: Auf dem höchsten Gipfel der Tofane über Cortina, der Tofana di Mezzo, befindet sich die Bergstation der Seilbahn „Freccia del cielo“.

Foto: Alexander Alber

Es war die Tourismus-Referentin der Gemeinde Abtei, die kurz vor dem jüngsten Jahreswechsel Alarm schlug. Sie stellte Handy-Aufnahmen ins Netz, die eine stehende, endlose Autoschlange in der Grödner Abenddämmerung zeigen.

Elide Mussner, in ihrer Gadertaler Gemeinde auch für nachhaltige Mobilität zuständig, ließ den Aufnahmen eine geharnischte Pressemitteilung folgen. In dieser beklagte die Grüne das Winterchaos in Gröden: Tagein, tagaus stünden Tausende von Autos Schlange: Wer das Tal bewohne, fühle sich im eigenen Zuhause fremd, ein andauernder Notstand, denn das Tal laufe über...

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