Honig ist vor allem eines: ein gesundes Nahrungsmittel – natürlich immer, wenn man das flüssige Gold auch in Maßen genießt. Besonders wertvoll sind die verdaulichen Zuckeranteile, welche ergiebige Energiespender sind. Hausärzte sind aber auch von der heilenden Wirkung überzeugt. Honig beeinflusst die Verdauung günstig, wirkt positiv bei Erkältungen, pflegt das Herz, liefert lebensnotwendige Mineralstoffe, kurz gesagt: Er tut dem Menschen gut. Kinder, Kranke, ältere Menschen, Sportler, Schwerarbeiter wissen Honig ganz besonders zu schätzen.
Das Wichtigste ist aber auch: Honig ist dann besonders wertvoll, wenn es sich um ein ausgewiesenes Qualitäts-produkt handelt und im Glas ausschließlich Natur pur drinnen ist, also 100-prozentig rein und naturbelassen ohne jeglichen Zusatzstoff.
Hier noch einige Zahlen zum Einordnen: 5 Millionen Blüten müssen Bienen für ein Kilogramm Honig anfliegen. In Südtirol gibt es ca. 6.000 Bienenvölker, die um die 90.000 Kilogramm Qualitätshonig liefern.
Hinterrainerhof
Was einst als Hobby begann, ist heute eine stolze Realität und der Lebensmittelpunkt der Familie Reiterer am Hinterrainerhof in Partschins. Der Waldhonig stammt aus den Wäldern des Burggrafenamtes und des Untervinschgaus und wird aus dem Honigtau verschiedener Nadel- und Laubbäume gesammelt. Der Waldhonig vom Hinterrainerhof ist kräftig im Geschmack und in der Farbe, hat einen hohen Fruchtzuckeranteil und bleibt deshalb auch über eine längere Zeit flüssig. Die vielen ätherischen Öle sind deutlich riech- und schmeckbar. Verarbeitet wird der Honig der emsigen Bienen in den Produktionsräumen in Partschins, geeignet ist der kräftige Honig als Süßungsmittel im Tee und natürlich auch als Brotaufstrich.
Franz-von-Goldegg-Straße 11, Partschins | T. +39 349 073 2686 | hinterrainerhof.it
Platterhof
Ursprünglich befasste sich Georg Eller am Platterhof hauptsächlich mit Apfelanbau, bevor er sich voll und ganz der Imkerei widmete. Um diverse Honige herstellen zu können, befinden sich die Bienenstöcke nicht nur in Marling, dem Heimatort des Platterhofes, sondern verstreut über das Burggrafenamt und im Vinschgau. Gehalten werden die Bienen streng biologisch.
Sie werden beispielsweise in naturbelassenen Holzmagazinen gehalten.
Von besonderer Herstellungsart ist der Cremehonig, ein Blütenhonig, der durch ein spezielles Rührverfahren zu einem streichfesten Honig verarbeitet wird.
Ganz speziell und nur zeitweise im Angebot: Sonnenblumenhonig, Lindenblütenhonig, Akazienhonig, Apfelblütenhonig, Klee-Erikahonig.
Nörderstraße 33, Marling | T. +39 335 129 1275 | imkerei-platterhof.com
Imkerei Pichler Wolfgang
Über 300 Bienenvölker sind der Stolz der Familie Pichler am Bachguthof in Tarsch im Vinschgau, an dem neben der Imkerei auch der Apfelanbau eine wichtige Rolle einnimmt.
Während der Apfelblüte werden die Bienenstöcke in die eigenen Apfelwiesen gebracht, zum Vorteil der Bienen und der Äpfel.
Am Hof, der von der Familie gemeinschaftlich bewirtschaftet wird, gibt es auch ein besonderes Produkt, den Met, Honigwein, bestehend aus Honig und Apfelsaft. Nach der alkoholischen Gärung folgt eine ca. zwei Jahre lange Lagerung – fertig ist ein spannendes Dessertgetränk! Bei den Honigsorten ist besonders der Akazienhonig hervorzuheben. Natürlich gilt bei der Aufbewahrung auch hier: Damit die hochwertigen Inhaltsstoffe nicht geschädigt werden, sollte Honig kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden.
Obermühlweg 5, Tarsch/Latsch | T. +39 335 706 8744
Drei weitere Tipps
Kräuterschlössl
Schanzenstrasse 50, Goldrain/Latsch | T. +39 0473 742 367 | info@kraeuterschloessl.it
Imkerei Überbacher
Pustertalerstraße 23, Vahrn | T. +39 0472 830 896 | wilhelm.ueberbacher@gmail.com
Kammerhof
Feldgatterweg 19/1, Lana | T. +39 333 466 0394 | info@kammerhof.it
