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Das fragile Gleichgewicht
Mara Nemela, Direktorin der Stiftung Dolomiten Unesco, über Grenzen und Möglichkeiten ihrer Arbeit.   
Markus Larcher | 22. Jan 2025 | ff 04/2025
Mara Nemela, 50, ist seit 2021 Direktorin der Stiftung Dolomiten Unesco. Die gebürtige Boznerin ist studierte Umwelt- und Raumplanerin und lebt in Canazei im Fassatal.

Foto: Privat

ff: Wie sehr kann die Stiftung als Koordinierungsstelle zwischen den verschiedenen lokalen Verwaltungen die Entwicklung im Welterbe mitbestimmen?

Mara Nemela: Sie kann stimulieren, Diskussionen anregen und die Zusammenarbeit fördern zwischen den Behörden, die sie verwalten. Sie kann also Einfluss auf die Verwaltungen nehmen, aber sie kann nicht an die Stelle der Verwaltung treten, die für das Gebiet zuständig ist. Vergleich und Teamwork kennzeichnen unsere Arbeit. Die Stiftung ist ein Ort des Dialogs und des Austauschs von Strategien und Projekten, unabhängig von...

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