Zum Hauptinhalt
Der Preziosensammler
Der Schlanderser Rechtsanwalt Peter Tappeiner berichtet für den Vinschgerwind seit Jahren aus dem Gerichtssaal. Amüsant. Aufklärend. Kritisch. Und mit volkskundlichem Gewinn.
Markus Larcher | 24. Jan 2024 | ff 04/2024
Peter Tappeiner vor veschlossenem Tor des ehemaligen Bezirksgerichts in der Schlandersburg: „Mit der Schließung der Gerichtsaußenstellen sind die volksnahen Prozesse verschwunden, in der Justiz hat sich Entmenschlichung und Bürokratisierung breitgemacht. Was damit eingespart wurde, konnte mir bis heute niemand erklären.“

Foto: Alexander Alber

Erwartet von mir keine weltgeschichtlichen Betrachtungen. Im fernen Jahr 2007 fing alles recht harmlos an. Ich sollte für den Vinschgerwind eine Rubrik mit dem Titel „Aus dem Gerichtssaal“ gestalten. Gedacht wurde dabei an Beiträge und Berichte über Prozessgeschehen vor örtlichen Gerichten. Die Themen haben sich schon bald über das rein Lokale ausgeweitet und auch verselbstständigt.“

So schreibt es Peter Tappeiner in seiner Einleitung zur neuesten Ausgabe der Vinschger Kulturzeitschrift Arunda. Es ist eine Sondernummer in Buchform über „Geschichten aus dem Gerichtssaal“...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?