Zum Hauptinhalt
Alle fünfe gerade sein lassen
Kultur darf nicht diktiert werden, sagt die Volkskundlerin und Philosophin Elsbeth Wallnöfer. Ein Gespräch über ihr neues Trachten-Buch und warum es so wichtig ist, Tradition „zu entschleiern.“
Was dem jüdischen Bürgertum noch als Sommerschick galt, sollte unter der Tirolerin Gertrud Pesendorfer im Nationalsozialismus neu festgelegt und „der deutschen Frau“ vorbehalten werden.

Foto: Haymon Verlag

„Mein Gott, bist du scheiße angezogen!“ Wer in den Straßen Wiens auf Elsbeth Wallnöfer trifft, sollte nicht dünnhäutig sein – und möglichst stilsicher. Sonst winkt auch mal ein derartiges Bonmot. ff hat die gebürtige Laaserin aus sicherer Entfernung zum Online-Interview getroffen und festgestellt: Ein bisschen verrückt ist sie schon. Aber mit System.

Während wir über ihr neues Buch „TRACHT MACHT POLITIK“ sprechen, steht sie zwischendurch auf, um vorzuführen, wie wild der Boarische früher noch getanzt wurde, nicht so ruhig wie von den Volkstänzern heute. Dann ahmt sie...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?