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„Natürlich bin ich frustriert“
Der Mitte-rechts-Mann Alessandro Urzì sitzt seit 21 Jahren im Landtag. Wie es ist, wenn einem niemand zuhört, und warum er sehr schnell sehr wütend werden kann.
Alessandro Urzì, Abgeordneter von L’Alto Adige nel cuore – Fratelli d‘Italia: „Wir waren nie Teil der Macht, und dafür bezahlt man einen Preis.“

Foto: Alexander Alber

Kein anderer Abgeordneter ist so lange Mitglied des Südtiroler Landtags wie Alessandro Urzì, seit 1998. Er gehört quasi zum Inventar des Hohen Hauses. Der 53-Jährige ist ein smarter Typ, an dem die Zeit spurlos vorbeigegangen zu sein scheint. Er ist bekannt dafür, dass er gerne provoziert, und dafür, dass die Worte oft aus ihm herausschießen, unkontrolliert und laut. Zum Beispiel als im vergangenen Herbst bei der Debatte zum Europagesetz das Plenum mehrheitlich für die Streichung des Begriffes „Alto Adige“ stimmte. Da polterte er, schrie und fluchte. Eine „antiitalienische...

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