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„Foltern war ihre Arbeit“
Im Zweiten Weltkrieg gab es auch in Bozen ein Konzentrationslager. Wer die Männer und Frauen waren, die in Bozen das System am Leben erhielten.
Georg Mair | 23. Jan 2019 | ff 04/2019
Das Konzentrationslager in Bozen nach dem Zweiten Weltkrieg: 40 Jahre lang verdrängt und vergessen.

Foto: Edition Raetia

Das Foto zeigt vier Männer, die gut gelaunt sind, zwei von ihnen auf einem Motorrad. Im Hintergrund eine Baracke. Der Historiker Costantino Di Sante hat das Foto bei seinen Recherchen über das „Polizeiliche Durchgangslager“ in Bozen gefunden. „Es ist“, sagt er, „das bisher einzige Foto aus dem Lager, als es noch in Betrieb war.“ Er fand das Bild unter den Akten des historischen Militärarchivs in Rom. Zusammen mit anderen, die die Schergen des Lagers bei ihren privaten Vergnügungen zeigen, essend und trinkend am Marklhof in Girlan oder beschwingt bei Ausflügen auf das Vigiljoch.
Di Sante,...

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