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Karitative Scharfmacher
Die Caritas hat für Mitarbeiter in den Flüchtlingsheimen einen verpflichtenden Weiterbildungskurs organisiert. Doch die Simulation von Gewaltsituationen sorgt intern für Kritik – und löst Verstörung aus.
Markus Larcher | 24. Jan 2018 | ff 04/2018
Das von der Caritas geführte Flüchtlingshaus Aron in Siebeneich/Terlan samt Insassen: Der Weiterbildungskurs war ausschließlich für Mitarbeiter gedacht, die in den Flüchtlingsunterkünften der Caritas arbeiten.

Foto: Ludwig Thalheimer

Pistolenläufe. Vermummte Gestalten in schwarzen Uniformen. Die Erstürmung eines Kellerlokals mit einer Feiergesellschaft. Schreie, Schüsse, Gewaltszenen. Dann streift sich eine vermummte Person Gummihandschuhe über die Hände. Die Andeutung einer bevorstehende Folterszene?
Musikalisch umrahmt werden die Bilder von einem hochdramatischen Chorgesang. Schließlich die Auflösung: Es folgen die Standbilder von zwei Frauen, die Vorträge halten, Bilder von Waffen auf einem Tisch und einer Sitzung. Es sind unscharfe und teils verfremdete Bilder, die das knapp einminütige Video zeigt. Es findet...

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