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Filmen mit Haltung
Andreas Pichler gehört zu den wenigen Südtiroler Filmemachern, die international Erfolg haben. Wie ihm das gelungen ist, zeigt sein neuer Film über das „Haus der Solidarität“ in Brixen.
Georg Mair | 24. Jan 2018 | ff 04/2018
Andreas Pichler bei den Dreharbeiten zu „Der sechste Kontinent“: „Nicht urteilen und schon gar nicht verurteilen.“

Foto: Miramontefilm

Bevor Andreas Pichler mit den Dreharbeiten für einen Film beginnt, schaut und redet er viel. Bevor er also mit der Arbeit für seinen neuen Dokumentarfilm „Der sechste Kontinent“ begann, verbrachte er erst einmal Tage im „Haus der Solidarität“ in Brixen und versuchte, Vertrauen zu schaffen. Er wollte wissen, wer die Menschen sind, die dort arbeiten und leben, er wollte herausfinden, wer vor die Kamera und wer unsichtbar bleiben will. Mit Kameramann und Tontechniker kam er erst wieder, nachdem er ein „Treatment“ für den Film geschrieben hatte. Auf gut 20 Seiten sind dort die Gedanken...

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