Den europaweiten Rückgang des Weinkonsums spüren inzwischen auch Südtirols Kellereien. Unsere Weinbauflächen wurden hingegen seit 2000 um fast 1.000 Hektar ausgeweitet – häufig auf Kosten von Waldrodungen.
Während selbst in renommierten Weinbaugebieten bereits Tausende Hektar Rebflächen mit staatlichen Prämien gerodet wurden, beschließen Südtiroler Gemeinderäte noch immer kurzsichtige, als „Grün-Grün-Umwidmung“ kaschierte Waldrodungen. Höchste Zeit unseren Wald zu schützen – wenn nicht schon aus Klimaschutzgründen, so zumindest um Überproduktion und Einkommensverfall für alle Weinbauern einzudämmen.
Martin Schweiggl, Kurtatsch