Eine leistbare Wohnung zu finden, wird immer schwieriger. Selbst für Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen. Das ist nicht nur ein Problem für die direkt Betroffenen. Wenn junge Menschen sich das Wohnen nicht mehr leisten können, wenn händeringend gesuchte Arbeitskräfte keine geeignete Unterkunft finden, wenn Studentinnen und Studenten ihr Studium mangels Wohnraum nicht beginnen können, bleibt Südtirol hinter seinen Möglichkeiten zurück. Ganz zu schweigen vom sozialen Sprengstoff, den die zunehmende Verknappung und die damit einhergehende Verteuerung von Wohnraum mit sich bringen. Wohnen ist ein Grundrecht, immer vermögender zu werden hingegen nicht. Politische Maßnahmen sind unumgänglich, um das Grundrecht auf Wohnen zu garantieren. Oder wollen wir ein Land werden, das sich die hier arbeitende Bevölkerung nicht mehr leisten kann?
Margareth Fink, Barbian