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Verfolgt und ausgegrenzt
Vor 100 Jahren wurde in Südtirol eine Sektion der Kommunistischen Partei Italiens gegründet. Die Geschichte eines kleinen Häufleins von Aufrechten.
ff media | 19. Jan 2021 | ff 03/2021
Silvio Flor im Jahr 1926: Einer der ersten Kommunisten im Land.

Foto: Südtiroler Landesarchiv

Für alle war es ein besonderer Tag, ein Festtag. Deshalb posierte die Gruppe von Männern auf dem Erinnerungsfoto in Anzug und Krawatte, die wenigen Frauen in schön gebügelten weißen Blusen. Das Standbild erinnert an die erste Landesversammlung der Südtiroler Sektion der Kommunistischen Partei Italiens, des Partito Comunista d’Italia (PCd’I) im Frühjahr 1925.

Gegründet wurde die Südtiroler Sektion bereits 1921 in Oberau bei Bozen auf Initiative von deutschen und italienischen Mitgliedern der Südtiroler Sozialdemokraten und der Gewerkschaft. Darunter befanden sich Arbeiter wie der...

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