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Tauziehen unterm Joch
Der Nationalpark Stilfserjoch braucht neue Regeln. Ein hartes Ringen zwischen Naturschützern, Beamten, Touristikern und Bauern.
Markus Larcher | 15. Jan 2020 | ff 03/2020
Gemse im Nationalpark Stilfserjoch: Die Dichte des Wildes im Park, in dem es keine reguläre Jagdausübung, dafür aber streng reglementierte Entnahmeaktionen gibt (speziell für Rotwild), ist beachtlich.

Foto: Nationalpark Stilfserjoch

Der Angriff erfolgte in einer konzertierten Aktion. Er war unerwartet heftig und sorgte im vergangenen September italienweit für große mediale Aufmerksamkeit. In einem über 20-seitigen Dokument rieben neun nationale Umweltverbände den Autonomen Provinzen Bozen und Trient, sowie der Region Lombardei Unerhörtes unter die Nase.

Im Nationalpark Stilfserjoch wolle man die alpine Wirtschaft mit einer Neuauflage veralteter Modelle und Methoden ankurbeln – mit noch mehr Zement, noch mehr Transport-Infrastrukturen, noch mehr Liftanlagen und Speicherbecken für die Kunstschneeproduktion. Und...

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