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Herrgott gibt es nur einen
Die Pfarre Brenner erstreckt sich über die italienische und österreichische Grenze. Gebetet wird aber gemeinsam.
ff media | 15. Jan 2020 | ff 03/2020
Der Glaube verbindet, vor allem am Brenner: Die St.-Valentins-Prozession führt von Italien nach Österreich und wieder zurück. Deswegen marschieren Tiroler Schützen und italienische Carabinieri mit.

Foto: Siegfried Kerschbaumer

(Philipp Ferrara) Langsam schreitet die Prozession durchs Dorf. Eine Schar Gläubiger folgt dem Pfarrer, der das Allerheiligste vor sich trägt. Der Himmel wird von vier Tiroler Schützen in Tracht getragen, flankiert von zwei Carabinieri in Paradeuniform. Italienische und österreichische Polizisten sichern die Straßen, über die die Gläubigen gehen. Es ist ruhig. Ruhig und bedächtig. Die Gläubigen füllen die Stille mit ihren Gebeten aus, unter ihren Füßen knacken kleine Steinchen auf dem Asphalt. Die Prozession bewegt sich in Richtung Staatsgrenze, sie verlässt Italien und betritt...

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